Yucatan - Mexiko Riviera Maya unsere Reisen nach Yucatan


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Walhaie

Zu den Walhaien


isla Holbox

Wir müssen mitten in der Nacht aufstehen – um 3 Uhr und das im Urlaub. Der kleine Bus holt uns von unserem Hotel um 3:45 Uhr ab und dann geht es drei Stunden erst Richtung Cancun und dann quer durch den Dschungel zu einen kleinen Hafen. Wir fahren mit Booten zu der Insel Holbox, dort steigen wir in Fischerboote. In jedem Boot passen nur 6 Touristen rein. Es fahren vier Boote mit uns auf den Golf von Mexiko und es regnet. So war es gut, dass wir Regenjacken mitgenommen haben, aber durch die Feuchtigkeit ist mir kalt. So nach etwa drei Stunden mindert der Bootsführer die Geschwindigkeit und wir sehen aufmerksam rundum das Wasser ab, ob sich nicht ein Tier zeigt.




Zahlreiche karibische Fischschwärme, Schildkröten und ab und zu sogar riesige Mantarochen kreuzen den Weg. Das erste was wir zu Gesicht bekommen ist ein gigantischer Mantarochen.
Bei den Fischschwärmen hat man den Eindruck dass das Wasser kocht, soviele Fische sind es.
Und da sehen wir auch schon ein paar Delphine aus dem Wasser springen und eine Schildkröte taucht auch zum Luftholen auf und nun taucht auch ein großer Mantarochen gleich neben unser Boot aus dem Wasser. So, als ob er sehen will, was da nun wieder auf dem Wasser los ist. Ich sehe seine großen Augen und kann gar nicht glauben, dass die Spitzen an den Seiten, die so einiger Entfernung aus dem Wasser ragen. So groß habe ich mir die Tiere nicht vorgestellt. Die finde sie einfach nur schön und liebenswert.



Dann ein einen Zeichen des Scauts und ich sehe ein etwa 10 Meter Entfernung einen länglichen Körper dicht unter der Wasserfläche dahin gleiten. – ein Walhai – wir fahren näher heran und der große Fisch nimmt kaum keine Notiz von uns. Er zieht ruhig seine Bahn weiter, das maul weit offen. Die ersten zwei sollen sich nun zum Schnorcheln fertig machen und auch die Schwimmwesten anlegen und die Unterwasserkamera am Handgelenk festgemacht. Vor lauter Aufregung klappt das gar nicht so richtig bei mir. Aber die anderen vier trauen sich nicht und da gehen wir beide zu erst rein und auf den Eindruck hat mich niemand vorbereitet. Erst einmal das dunkle Wasser, die Gewissheit – hier ist es sehr tief und dann stecke ich den Kopf unter Wasser und sehe nun noch Haut und auf der viele weiße Flecken – kein Anfang und kein Ende. So schnell können wir nicht mithalten, obwohl der Fisch schon sehr langsam dahin gleitet, aber im nu ist er so weit entfernt, dass wir ihn unter Wasser nicht mehr sehen können. Wir schwimmen schnell wieder zu Boot und dann fahren wir dem Fisch hinterher. Mein Freund fragt mich, ob ich viele Bilder machen konnte, erst da ist mir wieder eingefallen, dass ich die Kamera am Arm habe. Ich hatte nicht ein Bild, aber das ist nicht schlimm, weil wir nun noch einen Walhai gesichtet haben, er musste dann die Bilder machen. Ich war einfach überwältig von dem etwa 12 Meter langen Fisch und für mich war es fast schon eine Ehre mit so einem Tier geschwommen zu sein.



Nun wollten auch die anderen vier im Boot ins Wasser, aber es durften nur immer zwei rein, um das Tier auch nicht zu beunruhigen. Wir schwammen mehrere male mit den gigantischen Fischen, wurde dabei auch von der Schwanzflosse der Riesen gestreift. Manchmal schwamm er ganz dicht neben dem Boot und ich konnte ihn in die Augen sehen und mir sein großes Maul ansehen. Die Zeit verging schnell und es regnete schon lange nicht mehr und die Sonne schien wieder. Wir fuhren zurück zur Insel. Für unsere Reisegruppe war der Tisch schon gedeckt und wir stillten unseren Hunger.
Dann stiegen wir wieder in die anderen Boote und fuhren zum Hafen zurück. Dort warteten schon die kleinen Busse. Der Himmel hatte sich wieder bewölkt und es wurde so richtig dunkel. Die Fahrt zurück ging los und wir hatten noch das Glück viele Taranteln zu sehen, wie diese die Straße überquerten.
Nach kurzer Zeit fing es sehr heftig zu regnen an und die schmalen Waldwegen konnten nicht mehr befahren werden. So schnell, wie der Regen angefangen hatte, war er auch schon vorbei und die großen Pfützen wurden auch schnell kleiner. Wir kamen gut voran und so gegen 17 Uhr haben wir gut und sehr müde unser Zimmer erreicht. Es war ein super Ausflug und ich werde oft an diese Riesen denken.

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